Haushalte mit drei Personen können 17 Prozent Strom sparen, wenn sie ihren eigenen Solarstrom produzieren. Bedingung für anschlussfertige Solarmodule : Garten, Balkon oder Terrasse mit möglichst viel Sonneneinstrahlung. Sie müssen die eigens produzierte Energie jedoch sofort nutzen – ansonsten wird sie ins Stromnetz eingespeist.

Das lohnt sich seit kurzem. Energieunternehmen wie die BKW Energie AG oder die CKW zahlen neu im Jahresdurchschnitt 2022 23 Rappen pro Kilowattstunde. Wenn Sie 550 Watt produzieren, sparen und verdienen Sie bei diesem Preis insgesamt CHF 126.50 pro Jahr. Die Vergütung orientiert sich am Marktpreis für Strom. Deshalb sind erhebliche Preisschwankungen möglich.

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Fazit zu den Plug-and-Play-Solaranlagen

Eine gute Alternative für Mieterinnen und Mieter. Sie können die Anlage mit wenigen Handgriffen selbst installieren. Je nach Tarif amortisiert sie sich in wenigen Jahren. Für Hausbesitzer und -besitzerinnen ist eine Fotovoltaikanlage sinnvoller. Dort decken Sonnenkollektoren auf einer Fläche von 30 Quadratmetern den jährlichen Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie problemlos.

  • Tipp: Informieren Sie Ihren Stromnetzbetreiber schriftlich vor der Inbetriebnahme der Anlage. Falls sie von aussen sichtbar ist, benötigen Sie die Bewilligung der Vermieterin Solarpanels auf dem Balkon Dürfen Mieter selbst Hand anlegen? . Planen Sie genug Platz ein, 1,5 mal 1 Meter pro 300-Watt-Panel. Es dürfen maximal 600 Watt pro Zählerkreis angeschlossen werden. Richten Sie die Anlage nach Süden aus.
  • Tipp für EKZ-Kundschaft: Bis Ende Jahr erhalten Netzkundinnen und -kunden der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich einen Förderbeitrag von bis zu 400 Franken für den Kauf mobiler Panels. Mehr Informationen unter www.ekz.ch.
  • Kosten: ab 400 Franken bei 300 Watt Leistung.
  • Hier erhältlich: Anbieter für Solaranlagen, Topten.ch und andere Onlineanbieter.

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