Hanspeter Müller* machte einen dummen Fehler auf der Steuererklärung. Irrtümlich zog er nur die Hälfte des Hypozinses für sein Haus ab , da er gerade den Halbjahresauszug der Bank zur Hand hatte. Als er den Fehler bemerkte, war die Veranlagung aber bereits definitiv geworden.

So geht es vielen: Die Einsprachefrist verpasst, und schon ist es passiert. Die Steuerrechnung fällt um Tausende Franken höher aus, als sie sein sollte. Immer wieder finden Ratsuchende an der Beobachter-Hotline, die Behörden müssten falsche Steuereinschätzungen nachträglich korrigieren. Doch wenn die Veranlagung einmal definitiv ist, gibt es nur noch sehr beschränkte Möglichkeiten, dagegen vorzugehen.