Fühlen Sie sich schlapp und antriebslos? Überkommen Sie Heisshungerattacken auf Süsses? Ab November bis Februar leidet praktisch jede dritte Person in der Schweiz an solchen «Symptomen» Winterdepression Keine Lust auf gar nichts . Der Grund dafür ist ein Mangel an Sonnenlicht, der dazu führt, dass die Zirbeldrüse des Gehirns mehr Melatonin ausschüttet. Dieses Schlafhormon verlangsamt den Stoffwechsel, fördert das Schlafbedürfnis und unterdrückt die Produktion des körpereigenen Glückshormons Serotonin.

Die Bildung dieses Botenstoffs ist für Antrieb, Motivation und gute Laune Ernährung Futtern für die gute Laune verantwortlich und kann über die Ernährung beeinflusst werden. Durch Zucker etwa. Er fördert die Serotoninbildung vor allem dann, wenn er zusammen mit Fett gegessen wird, was nicht nur bei Schokolade, sondern auch bei Kuchen und Guetsli der Fall ist. Der Haken bei dieser Methode der Stimmungsaufhellung: Häufig nimmt man zu, ohne dass die eigentliche Ursache des Wintertiefs beseitigt wird.

Tipps gegen den Winterblues

  • Licht hellt die Stimmung auf. Gehen Sie deshalb jeden Tag und bei jedem Wetter mindestens 15 Minuten spazieren. Selbst an bewölkten Tagen ist das Sonnenlicht im Freien noch drei- bis viermal so stark wie eine Zimmerbeleuchtung.
  • Jede weitere körperliche Bewegung Winterfest Sport trotz Kälte (Walken, Joggen, Schwimmen, Velofahren) stimuliert die Bildung von Hormonen, die die Stimmung positiv beeinflussen und depressive Symptome bekämpfen.
  • Bei Antriebsschwäche am Morgen helfen ein paar Gymnastikübungen Rückenübungen So kommt Bewegung ins Büro am offenen Fenster, um für den Tag gewappnet zu sein.
  • Sorgen Sie für frische Luft und Sauerstoff in der Wohnung, indem Sie regelmässig lüften.
  • Lenken Sie sich vom schlechten Wetter ab und gönnen Sie sich etwas Gutes: einen Kino- oder Museumsbesuch, eine Massage Massage Richtig entspannen , ein Treffen mit Freunden.
  • Achten Sie auf ausgewogene Ernährung und geregelte Essenszeiten und bevorzugen Sie frische Säfte, Früchte und Gemüse.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, nicht mehr allein mit den Symptomen fertig zu werden, wenden Sie sich an den Hausarzt und sprechen Sie mit ihm über eine Lichttherapie. Sie hat sich als Behandlungsmethode von Herbst- und Winterdepressionen bewährt.

Die besten Lebensmittel im Winter

  • Anis: Die Wintermonate verbinden manche seit frühester Kindheit mit dem Duft nach Zimt, Anis oder Muskatnuss. Die traditionellen Wintergewürze sind aber nicht nur aromatisch, sie helfen auch bei der Verdauung Verdauung Problemlos durch den Magen von Festtagsschlemmereien. Kardamom und Gewürznelken zum Beispiel gehören ebenfalls dazu. Das ätherische Öl von Anis, das in den «Chräbeli» verwendet wird, entkrampft den Magen und die Darmwände.
  • Beeren: Himbeeren, Johannisbeeren oder Brombeeren wirken abwehrstärkend, da sie noch mehr Vitamin C als Orangen enthalten – selbst dann, wenn sie nur tiefgefroren erhältlich sind.
  • Esskastanien: Heisse Marroni sind mit nur zwei Gramm Fett pro 100 Gramm der wohl fettärmste Wintersnack. Sie liefern wertvolle Kohlenhydrate für die Bildung des körpereigenen Glückshormons und halten mit neun Gramm Nahrungsfasern pro 100 Gramm den Darm in Schwung. Zudem enthalten sie reichlich Kalium sowie Vitamin C, Magnesium, Folsäure, Vitamin B1 und B6.
  • Fisch: Thunfisch, Sardellen, Lachs und Forellen liefern Omega-3-Fettsäuren Omega 3 Fisch auf den Tisch! , die nachweislich Depressionen vorbeugen und lindern können. Geeignet sind auch Fisch- oder Algenölpräparate.
  • Gewürze: Gewisse ätherische Öle in Chili, Paprika, Ingwer und Petersilie fördern das seelische Wohlbefinden. Würzen Sie bei trübem Wetter schärfer, essen Sie auch mal asiatisch.
  • Haferflocken Ernährung Was sind Kohlenhydrate? : Sie enthalten viel Tyrosin, ein Eiweissbestandteil, der zum beruhigenden und stimmungsaufhellenden Botenstoff Dopamin abgebaut wird.
  • Ingwer: Wer häufig kalte Füsse und Hände hat, sollte am Morgen heissen Ingwertee trinken: ein paar Scheiben frischen Ingwer heiss übergiessen, fünf Minuten ziehen lassen, nach Bedarf mit Honig süssen. Das wärmt, regt die Verdauung an und fördert die Durchblutung. Wirkt aber anregend, also nicht vor dem Schlafengehen trinken.
  • Knoblauch: Durch seine viren- und bakterientötenden Eigenschaften bietet der Knoblauch einen äusserst guten Schutz vor Winterinfektionen Influenza Wer erkältet ist, hat keine Grippe . Hilfreich hinzu kommt eine weitere Eigenschaft. Wer Knoblauch isst, dem kommen Leute meist nicht zu nahe – und damit bleiben auch die Viren eher fern.
  • Meerrettich: Meerrettich Hausmittel Für vieles ist ein Kraut gewachsen , aber auch Kresse oder Senf enthalten viel Vitamin C und Senföle, die eine starke antibakterielle Wirkung haben. Sofern es Ihr Magen verträgt, können Sie mit solchen Lebensmitteln verschiedenen Infekten vorbeugen.
  • Sauerkraut: Eine Portion Sauerkraut liefert bereits die Hälfte des täglichen Vitamin-C-Bedarfs – und bringt es auf nur etwa 30 Kalorien. Ausserdem enthält der saure Muntermacher viele Milchsäurebakterien, die dem Darm guttun und das Immunsystem stärken.
  • Schokolade: Wie italienische Forscher berechnet haben, sind ein bis zwei Stückchen Schokolade pro Tag optimal, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken – jedoch nur, wenn es sich um dunkle Schokolade handelt. Sie enthält mehr Antioxidantien als helle Schokolade.
  • Süssholz: Falls Sie ein Husten plagt: nichts hilft besser. Die in den Stängeln oder im Tee enthaltenen ätherischen Öle verflüssigen den Schleim und ermöglichen, dass er besser abgehustet werden kann.
  • Wasser: Wenn Sie genügend trinken, werden die Schleimhäute befeuchtet und können Grippe- und Erkältungsviren besser abwehren. Eine gute Flüssigkeitsversorgung hilft zudem gegen trockene Haut. Bei kaltem, trockenem Winterwetter benötigen Sie etwa zwei bis drei Liter.
  • Weizenkeime: Sie gelten als eigentliche Nervennahrung, weil sie reichlich B-Vitamine liefern, unter anderem Folsäure. Geniessen Sie sie im Müesli, im Joghurt oder über eine Suppe gestreut.

«Wissen, was dem Körper gut tut.»

Chantal Hebeisen, Redaktorin

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