Hautausschläge oder Hautkrankheiten können dafür sorgen, dass man sich sprichwörtlich nicht mehr wohl fühlt in seiner Haut. Nicht immer ist sofort klar, wovon ein Ausschlag, ein Jucken an gewissen Körperstellen oder eine rote Stelle auf der Haut stammt.

Als Orientierungshilfe haben wir die häufigsten Hautkrankheiten und deren Symptome für Sie zusammengestellt:

Wie erkennt man Akne?

Sie tritt meistens in der Pubertät auf, kommt aber auch bei Erwachsenen Spätakne Pickeln zu Leibe rücken vor. Bei einer Akne entstehen Mitesser (Comedonen), entzündliche Pusteln und Knoten in der Haut. Es ist ratsam, die Behandlung einer stärkeren Akne mit dem Hautarzt zu besprechen. Die Akne kann mit Cremes, Gels, Lotionen und wenn nötig Medikamenten zum Einnehmen behandelt werden.

Für die Hautreinigung sollte man Waschlotionen mit tiefem pH-Wert benutzen. Auch Kamillendampfbäder wirken entzündungshemmend und öffnen die Poren. Auf keinen Fall sollte man die Pickel selbst ausdrücken. Speziell geschulte Kosmetikerinnen können helfen, wenn die Poren arg verstopft sind.

Ekzem durch Allergie

Die Haut reagiert mit Juckreiz, Bläschen und Rötungen, wenn sie in Kontakt mit Stoffen kommt, auf die sie allergisch ist. Auslöser können etwa Seifen, Bleichmittel, Kosmetika oder nickelhaltige Metalllegierungen sein (z.B. in Schmuck Allergien Schmuck mit Nebenwirkung ). Ein Arztbesuch ist ratsam: Abhilfe können kortisonhaltige Präparate und allenfalls zusätzlich Antiallergika in Tablettenform schaffen.

Mehr Informationen zu Allergien hat auch aha! Allergiezentrum Schweiz: www.aha.ch

Wie äussert sich Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine Hautkrankheit, die häufig schon im Kindesalter auftritt Neurodermitis Kratzen bis es blutet . Sie äussert sich durch starken Juckreiz, Hauttrockenheit und Ekzeme. Durch das Kratzen der Haut kann sich die Haut noch stärker entzünden. Die klassische Therapie für Neurodermitis besteht in Kortisonpräparaten, es gibt aber auch kortisonfreie Therapiemöglichkeiten.

Grosse Spitäler, zum Beispiel das Zürcher Unispital, bieten eine Neurodermitis-Sprechstunde an.

Wie erkennt man Fieberbläschen (Herpes)?

Viele Menschen leiden immer wieder an Lippenbläschen. Wer einmal mit dem Herpes-Virus infiziert ist, behält ihn ein Leben lang im Körper. Meistens hält das Immunsystem den Erreger in Schach. Bei Stress, Erkältung, zu viel Sonne oder hormonellen Veränderungen können Viren wieder aktiv werden und die Bläschen auslösen. In Apotheken sind Virusmittel, austrocknende und desinfizierende Salben erhältlich.

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Fusspilz

Juckende und brennende Stellen am Fuss deuten auf Fusspilz hin. Oft breitet sich der Fusspilz von den Zwischenräumen der Zehen aus. Fusspilz ist sehr verbreitet und auch ansteckend. Man reduziert das Fusspilzrisiko, wenn man im Schwimmbad Badeschuhe trägt und die Zehenzwischenräume sorgfältig abtrocknet.

Salben gegen Fusspilz Hautkrankheiten Natur pur gegen Juckattacken sollte man auch dann noch auftragen, wenn die Beschwerden abgeklungen sind.

Wie sich Rosazea (Kupferrose) äussert

Die Gesichtshaut zeigt bei dieser chronischen Erkrankung fleckenförmige Rötungen, erweiterte Äderchen, oft auch Knötchen und Pusteln. UV-Licht, Hitze, Kälte, scharfe Speisen oder Stress können Rosazea verstärken. Wichtig ist bei Rosazea Rosacea Nicht alle Pickel sind Akne eine sorgfältige Pflege mit speziellen Cremes und Lotionen.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Bei der chronischen, entzündlichen Hauterkrankung tauchen – am häufigsten an den Aussenseiten der Ellbogen und Kniegelenke sowie an der Kopfhaut silbrigweiss schuppende Stellen auf. Gegen Psoriasis setzt der Arzt Therapien wie Lichttherapie, Badetherapie mit Meersalz, Salben oder Medikamente zum Einnehmen ein.

Vitilogo (Weissfleckenkrankheit)

Typisch für Vitilogo sind weisse, pigmentfreie Flecken auf der Haut, die entstehen, weil die Melanozyten (Zellen, die Pigmente produzieren), zerstört werden. Die Ursache dafür ist unbekannt. Die Krankheit ist nicht ansteckend und ungefährlich. Die betroffenen Stellen sind aufgrund der fehlenden Pigmente stark sonnenbrandgefährdet. Als Therapie kommen Kortisonsalben oder UV-Lichttherapien zum Einsatz.

Warzen

Die kleinen oder grösseren Hautwucherungen sind harmlos, aber ansteckend, da sie durch eine Virusinfektion entstehen. Daher sollte man Warzen wenn möglich behandeln. In Apotheken sind dafür spezielle Lösungen oder Pflaster erhältlich. Von Warzen sind viele Kinder und Jugendliche betroffen. Oft verschwinden die Warzen irgendwann von selbst, häufig sind sie jedoch sehr hartnäckig.

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Hautkrankheiten generell vorbeugen und lindern

  • Ernährung im Säuglingsalter:
    Ein Baby sollte mindestens sechs Monate lang voll gestillt werden, da die Muttermilch vorbeugend gegen das Entstehen von Allergien wirkt.
  • Baden/Duschen:
    Nur ein- bis zweimal pro Woche und nicht länger als zehn Minuten baden. Badewassertemperatur nicht über 36 Grad. Grössere Kinder sollten eher geduscht werden.
  • Cremen:
    Kinderhaut ist vor allem im Winter durch Austrocknen gefährdet und sollte deshalb regelmässig gepflegt werden. Bei einem akuten Ekzemschub können spezielle Salben mit Kortison oder anderen Wirkstoffen helfen. Sie müssen vom Arzt verschrieben werden.
  • Ernährung:
    Eine spezielle Diät ist nur zu empfehlen, wenn klar festgestellt wird, dass das Kind ein bestimmtes Nahrungsmittel nicht verträgt.
  • Hausstauballergie:
    Wenn eine solche eindeutig nachgewiesen ist, Milbenüberzug für Matratzen verwenden. Federbetten und Matratzen aus Naturmaterial durch synthetische Materialien ersetzen. Möglichst keine Spannteppiche.

«Wissen, was dem Körper gut tut.»

Chantal Hebeisen, Redaktorin

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