Wenn der Partner, die Mutter oder der Bruder stirbt, ist nicht nur die Trauer gross. Auf die Nächsten des Verstorbenen warten auch Dutzende von Aufgaben, die schnell erledigt sein wollen. Innert zwei Tagen muss der Todesfall beim Zivilstands- oder Bestattungsamt gemeldet Letzte Dinge Was nach einem Todesfall getan werden muss werden. Weiter gilt es, die Bestattung zu organisieren, Leidzirkulare und Todesanzeigen zu verschicken. Und neben Familie und Freunden muss man auch die AHV, die Pensionskasse, Versicherungen, Krankenkasse und einen allfälligen Wohnungsvermieter informieren (siehe Guider-Merkblatt «Tod des Mieters - müssen Erben die Wohnung kündigen?», exklusiv für Beobachter-Abonnenten).

Soll man eine Auflistung des Nachlassvermögens veranlassen?

Da tut es gut zu wissen: Über das Erbe muss man sich erst einmal keine Gedanken machen. Nur in einem Fall eilt es – dann nämlich, wenn einer der Erben befürchtet, dass wert­volle Gegenstände oder Geld verschwinden könnten. In diesem Fall fragt man bei der Wohngemeinde des Verstorbenen an, bei welcher Behörde man eine sogenannte Siegelung und ein Sicherungsinventar veranlassen kann. Dann wird der Nachlass – das gesamte Vermögen des Verstorbenen, nicht aber die Schulden – zusammen­gestellt.