Aktuelle Warnungen im April

Gefälschten E-Banking Login-Seiten auf Google und Co.

Die Raiffeisen Bank stellt fest, dass Cyberkriminelle die E-Banking Login-Seite kopieren und unter einer eigenen Domain aufschalten. Diese Seiten sehen auf den ersten Blick täuschend echt aus und sind vom E-Banking Login kaum zu unterscheiden. Die Betrüger bewerben diese gefälschten Seiten via bezahlte Inserate in Suchmaschinen wie Google, Bingo oder Yahoo. Klicken unwissende Kunden auf die betrügerischen Werbeinserate, werden sie auf die gefälschte Login-Seite weitergeleitet. Wenn nun die Zugangsdaten eingegeben werden, landen diese Informationen direkt bei den Betrügern.

Tipp: Suchen Sie den Zugang für Ihr E-Banking niemals über Suchmaschinen. Auch nicht über die im Adressfeld des Browsers hinterlegte Suchfunktion. Bei Verdacht auf Betrug melden Sie sich umgehend bei Ihrer Bank. (24.4.24)

Apple-Konto blockiert

Cyberkriminelle täuschen in gefälschten Apple-E-Mails eine Sperrung der Apple-ID vor, wie Cybercrimepolice.ch schreibt. Die Mail enthält einen Link für die angebliche Entsperrung. Über diesen wollen die Betrüger an Kreditkartendaten gelangen.

Tipp: Folgen Sie nie Links aus E-Mails oder SMS. Falls Sie es trotzdem getan haben, melden Sie es umgehend Ihrem Kreditkarten-/Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Zugangsdaten und Kreditkarten sperren. Ändern Sie Ihr Passwort und melden Sie den Vorfall bei der Polizei. (17.4.2024)
 

Zu hoher Borgehalt im Mineralwasser von Beypazari

Im Rahmen einer amtlichen Kontrolle wurde ein zu hoher Borgehalt in Mineralwasser der Marke Beypazari festgestellt. Es wird vermutet, dass Bor die Entwicklung des Fötus sowie die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das Mineralwasser der betroffenen Marke nicht zu konsumieren. Die Firma Bak-San GmbH hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

Tipp: Konsumieren Sie das betroffene Produkt nicht mehr. (15.4.2024)
 

Unfallgefahr bei Moseskörben von Childhome

Bamag Babyartikel und Möbel AG ruft Moseskörbe für Babys der Firma Childhome wegen Unfallgefahr zurück. Aufgrund einer Nichtkonformität kann der Korb bei seitlichem Innendruck, wenn sich das Baby beispielsweise gegen die Korbwand lehnt, kippen. Die betroffenen Referenznummern der Moseskörbe hat das Unternehmen online veröffentlicht.

Tipp: Verwenden Sie betroffene Moseskörbe von Childhome ab sofort nicht mehr. Für einen Ersatz oder eine alternative Lösung wenden Sie sich an die Verkaufsstelle. Die Firma ist erreichbar unter info@babybamag.ch. (15.4.2024)
 

Gefälschte Twint-E-Mail

Betrüger gaukeln in einer angeblichen Twint-E-Mail einen Treuegutschein im Wert von 100 Franken vor. Um ihn einzulösen, soll man seine Twint-Kontodaten angeben, wie Cybercrimepolice.ch den Betrugsfall beschreibt. Mit den erhaltenen Informationen versuchen die Betrüger, den Twint-Account zu übernehmen.

Tipp: Mail unbedingt ignorieren, folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein könnten. Falls Sie es trotzdem getan haben, melden Sie sich umgehend beim Finanzinstitut, lassen Sie die involvierten Zugangsdaten sperren und melden Sie den Vorfall der Polizei. (11.4.2024)
 

Zu hoher Kadmiumgehalt in Bio-Kakao-Pulver

Die Firma Bunaroba GmbH ruft ihr Produkt «Bio Kakao Pulver» mit der Charge OCPOW010623 zurück. Grund dafür ist ein zu hoher Kadmiumgehalt. Eine mögliche Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

Tipp: Bringen Sie das Produkt zum Verkaufsort zurück oder werfen Sie es weg. Der Kaufpreis wird Ihnen zurückerstattet. (10.4.2024)
 

Unfallgefahr bei diversen Velos von Tour de Suisse AG

Die Tour de Suisse Rad AG ruft in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) diverse Velos und E-Bikes wegen Unfallgefahr zurück. Aufgrund der Kabellegung kann es zum Kontakt zwischen Bremsleitung, Schaltkabeln und der Velogabel kommen. Betroffen sind 13 Modelle mit verschiedenen Baujahren, die auf der Website aufgelistet sind.

Tipp: Die Tour de Suisse Rad AG bittet darum, betroffene Modelle bei einem Fachhändler prüfen zu lassen. Dort werden die Kabelführung und – falls nötig – die Gabel kostenlos ersetzt. (8.4.2024)
 

Zu viel Aluminium im Tee der Firma Sumlai GmbH

Die Firma Sumlai GmbH ruft den Matcha Tea 80 g der Marke Shan Wai Shan mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30. Juni 2026 zurück. Im Rahmen einer Qualitätskontrolle wurde ein zu hoher Aluminiumgehalt festgestellt.

Tipp: Bringen Sie den Tee ins Geschäft zurück. Der Kaufpreis wird Ihnen zurückerstattet. (6.4.2024)
 

Verbrennungsgefahr bei MSR-Camping-Kochtöpfen

MSR/Cascade Designs ruft mehrere Camping-Kochtöpfe wegen Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr zurück. Der Griff der Töpfe kann sich lösen, wobei die kochenden Inhalte verschüttet werden. Der Anbieter listet die betroffenen Produkte, die von 2008 bis Februar 2024 verkauft wurden, auf seiner Website auf.

Tipp: Benutzen Sie die Kocher ab sofort nicht mehr. MSR schreibt, man solle die Kocher nicht ins Geschäft zurückbringen, sondern sich an MSR wenden, um kostenlos einen neuen, zum Kochtopf passenden Griff zu erhalten. Erreichbar ist die Firma unter customerservice@cascadedesigns.ie. (2.4.2024)

Aktuelle Warnungen im März

Gesundheitsschädliche Gewürze zurückgerufen

Die Tekeins GmbH ruft gemahlenen Kreuzkümmel der Marke Ciloglu zurück. Wie der Oregano der Tatko AG besteht ein zu hoher Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden. Dabei handelt es sich um einen pflanzlichen Inhaltsstoff, der laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in zu hohen Mengen die Leber schädigen kann und im Verdacht steht, Krebs zu verursachen.

Tipp: Tekeins bittet darum, das Produkt nicht zu konsumieren und zurückzubringen. Der Kaufpreis werde selbstverständlich zurückerstattet. (26.3.2024)
 

Kinderbücher der Serie «Baby Pixi Unkaputtbar» zurückgerufen

Der Carlsen-Verlag ruft zusammen mit den zuständigen kantonalen Behörden die ersten Auflagen der Kinderbücher «Baby Pixi Unkaputtbar, Ich mag …» und «Baby Pixi Unkaputtbar, Heule Eule» zurück. Die beiden Bücher weisen laut einer Mitteilung von Recall Swiss einen zu hohen Gehalt an Bisphenol A auf. Bisphenol A ist eine chemische Verbindung, die laut Bundesamt für Gesundheit in hohen Dosen die Fortpflanzung und die fötale Entwicklung beeinträchtigt.

Tipp: Der Carlsen-Verlag schreibt, man solle die Bücher an den Ort des Kaufes zurückbringen. Im Gegenzug erhalte man dafür ein neues Buch aus der Reihe Baby Pixi. (20.3.2024)
 

Paprikagewürz weist Salmonellen auf

Wer Paprikagewürz der Marke Hazra bei sich zu Hause hat, sollte es nicht konsumieren. Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) schreibt, wurden in dem Gewürz Salmonellen nachgewiesen. Die Firma Bak-San hat das Produkt aus dem Verkauf genommen und es zurückgerufen.

Tipp: Entsorgen Sie das Paprikagewürz. Salmonellen können nach dem Verzehr Fieber und Verdauungsprobleme auslösen. Wer das Produkt konsumiert hat, soll beim Auftreten der Symptome eine Ärztin oder einen Arzt konsultieren. (11.3.2024)
 

Denner ruft Kochschinken zurück

Im Kochschinken «Prosciutto cotto» der Marke il Ferrarini, den Denner verkauft, wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht ausgeschlossen werden, schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in einer Mitteilung. Der Detailhändler hat den Schinken aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

Tipp: Das BLV empfiehlt, das Produkt nicht zu konsumieren. Eine Infektion mit dem Bakterium Listeria monocytogenes verlaufe bei gesunden Personen milde oder sogar ohne Symptome. Bei immungeschwächten Personen könnten sich aber schwere Symptome bis hin zum tödlichen Ausgang entwickeln. Bei Schwangeren kann eine Infektion zu einer Fehlgeburt führen, oder aber das Kind kann mit einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung geboren werden. (1.3.2024)

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Weitere Warnungen aus dem Archiv

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Phishing-Mails
Amazon: Betrugsversuche mit angeblichen Bestellungen
Amazon will angeblich Daten prüfen
Betrüger geben sich als Cyberpolizisten aus
Blockchain.com: Investierte Gelder sind eingefroren
Bundesbehörden: Drohmails sind ein Fake
Falsche Bombendrohung per E-Mail
Gefälschte QR-Codes
Gefälschte SBB-Site
Gefälschte Netflix-Mails
Hansjörg Wyss: Betrugsmail im Namen des Milliardärs
H.S.S. Domain & Hosting Service Schweiz verschickt gefälschte Domain-Rechnungen
Kein Akkubohrer zu gewinnen
Norton Antivirus: Voice-Phishing im Namen des Software-Anbieters
Pädophilen-Vorwurf: Betrüger erpressen Opfer
Postfinance: Identitätsbestätigung über gefälschte Website
Register- und Branchenbuch-Einträge: Falsche Rechnungen
Schadsoftware mit PDF-Anhang von angeblichen Bekannten
Steuerrückerstattung des Bundes ist ein Fake
Sunrise: Letzte Mahnung wegen offener Rechnung
Swisspass: Angebliche Abrechnungsprobleme
Twint: Gefährliche Verifizierung via Mail-Link

Wie erkenne ich Phishing-Mails?

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Ist tatsächlich ein Bekannter in einer finanziellen Notlage und braucht Ihre Hilfe? Oder versucht jemand Sie zu betrügen? Phishing-Mails sind perfide und oft gut gemacht. Beobachter-Redaktor Thomas Angeli zeigt, woran Sie Phishing-Mails sicher erkennen.
Quelle: Beobachter Bewegtbild
Betrug im Internet
Airbnb: Mietinteressenten werden auf gefälschte Seite gelockt
Fake-Inserate beim Buchen von Ferienunterkünften
Job gesucht – Schadsoftware heruntergeladen
Betrug in Printmedien
Online-Betrüger «old school» im Print
Betrug via Soziale Medien
Binance: Falsche Gewinnversprechen auf der Kryptoplattform via Whatsapp
Caviera.ch – Fake Shop wirbt auf Facebook
Facebook: Falsche Werbung für Flughafengepäck
Facebook Marketplace: Fake-Inserate
Facebook Marketplace: Vorsicht bei Vorauskasse
Krypto-Kampagne auf X
St. Galler Wappen missbraucht
Werbung für betrügerische Trading-Plattformen auf Youtube
Whatsapp: Betrüger kapern das Konto
Whatsapp-Konto mit Verifizierungscode geknackt
Betrug vor der Haustüre oder auf der Strasse
Betrügerische Briefe aus England
Blindenverband: Verwechslung mit Spendensammlern
Gefälschte Lederjacken aufgeschwatzt
Hoher Wiederverkaufswert von Bertelsmann-Lexika vorgegaukelt
Ins Auto gelockt und ausgeraubt
Pro Senectute: Falsche Spendensammler unterwegs
Serafe: Falsche Rechnung im Umlauf
Yelo Verlag GmbH verschickt Scheinrechnungen
Detailhandel
Coop: Trügerische Verpackung
Diebstahl von Kreditkartendaten
Echte Logos, falsche QR-Codes
Falsche Réception verlangt nach Kreditkartendaten
Gesundheit und Ernährung
Gefährliches Süssungsmittel
Ozempic-Pens: Gefälschtes Medikament im Umlauf
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Blundstone: Markenschuhe auf Fake-Shops
«Mode aus der Schweiz» – Rückgabebedingungen gut lesen
On-Laufschuhe: Website gibt sich als offizieller Shop aus
Zalando und Co.: Falsche Mahnungen
Rückrufaktionen
Alnatura-Kichererbsen: Scherben im Glas
Aldi: Allergene in Bio-Mandelmus, Bio-Cashewmus und Bio-Erdnussbutter
Aldi: Salmonellen in Mousse au Chocolat
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Baby-Badewannenständer von Rotho: Bruchgefahr
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Bergamont-Velos
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Mehr zu Konsumfallen bei Guider

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