Steckbrief

Als junge Mutter lief Regula ständig am Limit. In der fünften Folge unserer Serie «Schöner scheiden – wenn die Liebe hinfällt» erzählt die 52-Jährige berührend ehrlich über diese schwierige Zeit – und wie sie und Dave nach der Trennung das Modell der Familien-WG wagten:

I. Der Anfang vom Ende: «​​Ich weiss noch, wie es sich angefühlt hat – diese Erleichterung»

Beobachter Schöner scheiden: Zwei Herzen mit Fliegen

Angaben wie Namen und Orte wurden teilweise verfremdet – die Gefühle sind echt.

Quelle: Joël Borter - Fotos: Freepik

Ich stand draussen, auf der Veranda. Es war gegen Abend. Im Februar 2014, nach meinem 40. Geburtstag. Ich glaube, ich habe es ausgesprochen. Es würde ja so passen. Was ich genau gesagt habe, weiss ich aber nicht mehr. Vielleicht: «Das isch es gsy, oder? Wir trennen uns?» Was in der Art.

Aber ich weiss noch, wie es sich angefühlt hat – diese Erleichterung, es ausgesprochen zu haben. Ich dachte: «Wow.» Denn davor hatten wir zwei sehr schwierige Jahre.

Kapitelübersicht

Ich ging damals auf die 40 zu, und die Leute sagen ja, in diesem Alter drehe es noch mal bei den Frauen. Bei den Männern dann eher mit 50, mit dem Sportwagen und so.

Ich hatte zu jener Zeit diese Gedanken: «Wars das jetzt? Das kanns doch nicht gewesen sein, ich möchte mehr!» So mit 38 ging das los. Rückblickend habe ich das Gefühl, ich hab damals zwei Jahre lang nur geweint und diskutiert. Und Dave natürlich auch – also geweint weniger, aber viel mitdiskutiert.

Als es ausgesprochen war, ist er reingegangen. Und als ich ihn am Tag darauf fragte, ob er auch erleichtert sei, stimmte er zu. Irgendwie war das sogar schön, in jenem Moment – einschneidend, aber schön.

II. Wie alles begann: «Kinder, das war schon mein Ding»

Beobachter-Format Schöner scheiden: Ein Falter bewegt seine herzförmigen Flügel.
Quelle: Joël Borter - Fotos: Freepik

Wir haben uns 2004 auf einer Onlineplattform kennengelernt. Im Internet findet man ja alles, sogar einen Mann. Aber das war noch vor den Smartphones, auf jeden Fall schrieb man damals vor allem E-Mails.

Wir haben ein bisschen hin und her geschrieben, aber schon sehr offen und direkt. Ich habe mich schon dabei ein bisschen verliebt. Und dann hat er mich relativ rasch, nach einer Woche oder so, zum Abendessen eingeladen.

Ich war dann auch wirklich mega beeindruckt von diesem Mann – wie er wohnte, mich bekochte. Also ja, ich war hin und weg.

«Es hat einfach giiget.»

Dann haben wir zusammen zwei Wochen Ferien mit Mountainbiken in den Bergen verbracht, und es hat einfach giiget. Wir hatten auch beide schon ein gewisses Alter, ich war 30, er 36. Da stehst du schon ziemlich fest im Leben und weisst, was du willst.

Ich wollte eine Beziehung mit Tiefgang und Verbindlichkeit – und mit der Aussicht auf Kinder, das war schon mein Ding. Er fragte: «Wie viele?» Und ich: «Eine Fussballmannschaft.»

«Ich bin ein Fan von schnell.»

Ja, und dann ist er zu mir in meine Eigentumswohnung gezogen, noch im gleichen Jahr, 2004, also relativ schnell – aber ich bin ein Fan von schnell.

Im Jahr darauf hat er mir auf einer Neuseelandreise an meinem 32. Geburtstag einen Heiratsantrag gemacht – ganz kitschig, im Rosengarten mit Hinknien und einem fetten Ring mit blauem und silbernem Bling-Bling drauf. Er wusste, dass ich darauf stehe. Aber er war echt nervös.

Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet. Wir hatten immer gesagt, wir probieren es mal mit Kindern, und wenns einschlägt, dann … Lustigerweise war ich tatsächlich schon schwanger, als er mir den Antrag gemacht hat, aber da wussten wir es noch nicht.

So sind wir, zwei Jahre nachdem wir uns kennengelernt hatten, Eltern geworden. Die Hochzeit haben wir noch rasch durchgezogen, mit hochschwangerem Bauch – eine Gartenparty im Pfadihaus, unkompliziert, mit ganz vielen Leuten.

Welcher Song hat dich durch eine Trennung oder bittersüsse Zeiten begleitet? Schreibs uns hier in die Kommentare!

III. Der Anfang vom Ende: «Ich war mehr Passagierin als Pilotin»

Beobachter-Format Schöner scheiden: Herz , das in zwei Hälften zerbricht.
Quelle: Joël Borter - Fotos: Freepik

Die Kinder kamen rasch aufeinander, nur 16 Monate auseinander. Wir hatten eigentlich noch darüber diskutiert, ob es ein Zweites geben soll oder nicht. Aber da war ich auch schon wieder schwanger. Ich muss dazu sagen, dass mich das Mami- oder Elternsein wirklich viel mehr forderte, als ich je gedacht hätte.

Es wurde zwar nie diagnostiziert, aber ich denke, dass ich damals eine postpartale Depression verschleppt habe – auch dadurch, dass die Kinder so nah aufeinander kamen. Es musste einfach weitergehen.

Wir lebten das klassische Modell. Für mich war klar: Ich bleibe zu Hause. Er trug schliesslich ein viel grösseres Salär nach Hause, und ich wollte ja Mami sein. Das ist einfach so entstanden. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir je darüber gesprochen hätten.

«Heutzutage ist ‹Regretting Motherhood› ja ein Begriff.»

Also, das soll jetzt nicht heissen: «der böse Mann». Ich habe das immer als Privileg empfunden, in diesem klassischen Denken: «Wow, geil – mein Mann verdient genug, ich kann zu Hause sein und die Kinder geniessen.» Aber das Patriarchat hat halt einfach so Leitplanken, oder?

Und auf einmal waren da diese beiden kleinen Stöpsel, und ich erkannte, dass es gar nicht meine Passion ist, Mami zu sein. Heutzutage ist «Regretting Motherhood» ja ein Begriff.

Du bereust natürlich nicht die Kinder, aber einfach, was es im Alltag bedeutet – zu Hause eingeschlossen zu sein, jeden Tag Essen hinzustellen, Geschirr wegzutragen, Kleider zu waschen … Während der ersten paar Jahre hat mich das wirklich an den Rand gebracht.

«Der Grat zwischen Entspannung und Alkoholikerin ist enorm schmal.»

Dabei war es nicht einmal so, dass die Kinder besonders viel geschrien hätten oder so. Gar nicht. Aber ich war emotional eh schon sehr viel Achterbahn gefahren, von meinem Zyklus her. Und mit den Kindern wurde das Auf und Ab noch viel grösser. Ich war wie ferngesteuert von meinen Hormonen – mehr Passagierin als Pilotin.

Und dann habe ich gemerkt, dass ich mit Alkohol entspannen kann. Ich hab nicht massiv getrunken, aber halt sehr regelmässig meine zwei, drei gespritzten Weissen am Tag.

Es ging zum Teil so weit, dass ich mir sagen musste: «Nein, es ist noch zu früh, es ist noch nicht fünf, ich kann noch nichts trinken.» Der Grat zwischen Entspannung und Alkoholikerin ist enorm schmal.

Dave ist nicht jemand, der Probleme anspricht. Er hat sich zwar Diskussionen immer gestellt, aber er war froh darum, dass ich sehr direkt bin. Aber das ist halt auch anstrengend, immer der Motor zu sein und zu schauen, dass der Karren läuft. Rückblickend habe ich sehr unter dieser Belastung gelitten. Heute sagt man dazu ja «Mental Load» – auch so ein Begriff.

Dass unser klassisches Rollenmodell das Problem sein könnte, wurde mir aber erst viel später bewusst – nach der Trennung. Dabei hätte ich in meinem Beruf gut von zu Hause aus arbeiten können – Teilzeit, mit nur einer Nähmaschine und Polstersachen.

Hätte ich einen Ausgleich gehabt, wäre ich womöglich nicht zu einer dauernd ausrastenden Mutter geworden, die nur noch herumschreit, ständig am Limit mit den zwei kleinen Kindern. Aber wir haben uns durchgehangelt und uns als Familie Mühe gegeben. Wir haben auch immer wieder schöne Sachen gemacht; in den Wald gehen, Velo fahren. Wir hatten ein paar gute Jahre.

«Ich bin halt einfach ein Stieregrind.»

Und zwischen 2010 und 2011 haben wir auch noch ein Haus gebaut. Viele andere sagen ja danach, sie würden nie mehr ein Haus bauen. Aber Dave und ich sind beide Handwerker, für uns war es eine tolle Zeit.

Gleichzeitig lief ich auch da immer am Limit. Ich hatte zwar nie das Gefühl, dass die Kinder nicht recht versorgt gewesen wären oder der Haushalt nicht gemacht. Ich hab das alles 1 a gestemmt. Ich bin halt einfach ein Stieregrind: «Ich brauche keine Hilfe, ich schaffe das allein.»

Aber ich war einfach nervlich nicht mehr belastbar und meine Zündschnur sehr, sehr kurz. Dave und ich hatten uns auch beim Erziehungsstil ganz klar nicht gefunden. Ich bin eher streng, er eher laisser-faire. Das war wohl unser Genickbruch.

«Also trennten wir uns.»

Denn so konnten wir nicht an einem Strang ziehen, und ich war immer die Böse, weil ich die Regeln durchgesetzt habe. Darunter habe ich auch gelitten. Und ich habe zwischenzeitlich ein bisschen die Achtung vor Dave verloren. Weil er nicht für mich eingestanden ist.

In den zwei Jahren, in denen wir uns nur noch stritten, haben wir noch eine Paartherapie angefangen. In der ersten Sitzung sagte der Therapeut: «Also, ihr seid eigentlich mehr so wie Bruder und Schwester?» Und dann haben wir einander angeschaut und fanden: «Ja.»

Das kann ja auch eine Liebe sein, aber für mich halt keine, die noch für 20 Jahre und mehr Bestand haben kann. Also trennten wir uns. Das war 2014.

IV. Das neue Miteinander: «Dave hat einen zweizeiligen Vertrag aufgesetzt»

Beobachter-Format Schöner scheiden: Zwei Hälften eines gebrochenen Herzens werden mit einem Pflaster zusammengeflickt.
Quelle: Joël Borter - Fotos: Freepik

Wir haben es relativ rasch den Kindern gesagt. Die waren damals sechs und sieben Jahre alt. Wir dachten, das muss offen auf dem Tisch sein. Sie haben ja die ganzen Stimmungen mitbekommen – Mami, die immer weint, die Streitereien im Haus.

Wir haben ihnen gesagt: «Wir sind kein Liebespaar mehr, aber weiterhin eure Eltern und immer für euch da.» Wir haben uns hingesetzt und Familienrat gehalten. So haben wir auch sonst kommuniziert, manchmal auch mit Zeichnungen und solchen Sachen ein bisschen ausgeschmückt.

Das haben wir an Elternbildungstagen gelernt, die wir besucht hatten. Ich fand diese Kurse immer sehr hilfreich, um uns nicht nur mit Freunden auszutauschen, sondern auch mal mit Fachleuten. Du wirst ja einfach reingedrückt ins Elternsein. Für alles andere machst du einen Ausweis, aber als Eltern …

Die Kinder haben eigentlich nicht viel dazu gesagt. Ich glaube, wir hatten auch noch nachgeschoben, dass sich eigentlich nicht gross was ändert, ausser dass jetzt jeder einfach sein eigenes Schlafzimmer hat. Ansonsten haben wir nicht weit vorausgedacht.

«Es war wirklich nur so ein A4-Blatt und ganz oben dieser eine Satz.»

Wir sagten einfach: «Wir machen mal eine WG.» Eines nach dem anderen. Dave hat dann einen zweizeiligen Vertrag aufgesetzt. Es war wirklich nur so ein A4-Blatt und ganz oben dieser eine Satz: dass wir künftig jede Entscheidung zum Wohl der Kinder fällen würden.

Das konnte ich natürlich locker unterschreiben. Und ich denke, das hat den Weg bereitet für unsere vier Jahre als Familien-WG, von 2014 bis 2018.

Ich habe dann relativ schnell wieder jemanden kennengelernt, nach zwei oder drei Monaten vielleicht. Körperlichkeit hatte mir schon auch enorm gefehlt.

Es war aber ein rechter Spagat mit dem Hin- und Herpendeln, quasi in einer WG wohnen und daneben, extern, eine Beziehung pflegen. Mit heutigem Wissen würde ich wohl eher das Nestmodell wählen, aber das ist halt häufig ein finanzielles Problem. Da muss man sich zwei Wohnungen leisten können.

«Dave hat mir nie Vorwürfe gemacht. Nie.»

Ich hatte aber auch ein schlechtes Gewissen, weil ich die treibende Kraft hinter der Trennung war oder es zumindest ausgesprochen hatte – und dann auch noch rasch jemand anderen hatte. Dave hat mir aber nie Vorwürfe gemacht. Nie. Er fand immer, er habe ja auch seinen Teil dazu beigetragen.

Ich fand zwei, drei Dörfer weiter einen Job auf meinem erlernten Beruf – 40 Prozent auf drei Tage verteilt und in den Schulferien frei. So konnte ich den Mittagstisch machen und in den Ferien für die Kinder da sein.

Ich fuhr am Morgen um 7 Uhr ins Geschäft, und Dave hat die Kinder in die Schule geschickt. Ich habe bis 11.15 Uhr gearbeitet, bin heim zum Kochen und habe die Kinder in Empfang genommen. Das war dann auch Balsam für mein schlechtes Gewissen. Ein Seelenstreichler.

Wegen der Scheidung waren wir gemeinsam bei einer Scheidungsanwältin. Und da ging es eigentlich nur um den Stutz – wer zahlt wem oder wie viel und so. Alles andere hat gar keinen Platz. Für mich war das recht ernüchternd.

«Ich verzichtete dafür auf den Gewinn aus dem Haus.»

Dave hat dann für uns eine Konvention aufgesetzt. Ich liess das Geld, das ich ins Haus gesteckt hatte, erst mal drin, weil ich ja auch da wohnte. Als ich dann 2018 auszog, konnte Dave zum Glück ein günstiges Darlehen aufnehmen und mich auszahlen. Ich verzichtete dafür auf den Gewinn aus dem Haus.

Wenn er es später verkauft, erhalte ich nichts mehr davon. Aber er wohnt ja jetzt mit unseren Kindern drin. Darum stimmt das absolut für mich.

Da ich an drei von fünf Arbeitstagen Betreuung übernahm, hat mir Dave einfach einen gewissen Betrag bezahlt. Das Maximum waren 600 Franken im Monat. Das ist nicht viel. Andererseits übernahm er alle Kosten für die Kinder – sprich: Ich musste nie eine Jacke kaufen, keine Skiausrüstung, keine Sportschuhe. Alle Kosten waren bei ihm. Er hat das so aufgegleist, und für mich wars in Ordnung.

«Ich hatte weiterhin den ganzen Mental Load.»

Rückblickend würde ich fürs weitere Zusammenleben vielleicht klarer regeln, was wessen Aufgaben sind. Denn eigentlich gings in der WG einfach weiter, wie es immer war: Ich hatte weiterhin den ganzen Mental Load mit Hausputzen, Waschen und Zahnarztterminen – bis vor zwei Jahren, als die jüngere Tochter 16 wurde.

Dafür, dass ich das weiterhin geschmissen habe, hätte ich gern die Anerkennung von Dave gehabt. Nicht als Ex-Partnerin, sondern als Gegenüber, unter Freunden.

Die WG hielt vier Jahre. Kurz nachdem die Scheidung durch war, habe ich Stefan kennengelernt, meinen jetzigen Mann, und bin 2018 ausgezogen.

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V. Wie weiter: «Es hat ja auch zehn Jahre gehalten»

Beobachter-Format Schöner scheiden: Zwei herzförmige Wegweiser zeigen in unterschiedliche Richtungen.
Quelle: Joël Borter - Fotos: Freepik

Nachdem ich ausgezogen war, begann Dave sich etwas abzugrenzen. Anfangs haben wir noch miteinander Weihnachten gefeiert und zusammen Ferien gemacht. Aber seit ich mit Stefan zusammen bin, nicht mehr. Ich ging nicht mehr ins Haus, und er wollte nicht mehr mit mir diskutieren, wie man es mit den Kindern machen sollte, sondern er machte sein Ding, in seinem Tempo. Und er macht das gut. Dave ist der beste Papi, den Severin und Lena bekommen konnten.

Stefan, mein jetziger Mann, hat selbst zwei Kinder im ähnlichen Alter wie meine. Patchwork klingt super cool, sieht bunt aus, aber manchmal ist es auch ein bisschen eine Katastrophe. Meine Kinder fühlten sich in Stefans Haus nicht wirklich daheim, seine wollten Zeit mit ihrem Papa, wenn ich da war. Dann kommt die Pubertät dazu … Es braucht einfach von allen Beteiligten viel Grosszügigkeit, sonst geht es nicht.

Stefan und ich hatten unsere Kinderbetreuung synchronisiert: Am einen Wochenende hatten wir alle vier und am anderen dafür keine. Dafür mussten wir am Anfang schon ein wenig ellbögeln – so was zieht halt Kreise, vor allem, sobald bei den anderen auch neue Partner dazukommen, die vielleicht auch wieder Kinder haben.

«Es hat halt nicht sein sollen.»

Ich finde, Dave und ich, wir haben es gut gemacht. Rückblickend würde ich gewisse Sachen sicher anders machen. Aber ich bin stolz auf uns. Der Tiefpunkt waren sicher die zwei Jahre vor der Trennung. Das Unglücklichsein über diese Zeit. Aber ich wollte einfach sagen können, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten alles gegeben haben. Es hat halt nicht sein sollen. Aber wir haben zwei wunderbare Kinder aus dieser Beziehung. Und sie hat ja auch zehn Jahre gehalten.

Mittlerweile sind die Kinder quasi erwachsen und kommen eher mal noch zu Besuch. In den letzten acht Jahren waren wir oft sechs Nasen am Tisch, bald sind Stefan und ich nur noch zu zweit. Jetzt sind wir so an dem Punkt, wo wir uns als Paar in den Vordergrund stellen können. Darauf freue ich mich.

Aber manchmal trauere ich dem Familienleben auch nach. Das Smartphone schickt einem ja ab und zu so Rückblenden aus der Fotosammlung, und dann denke ich: «Jöö, schnusig», poste es im Familienchat – und die Kinder verdrehen die Augen.

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